Thomas Mergel, Parlamentarische Kultur in der Weimarer Republik


Thomas Mergel, Parlamentarische Kultur in der Weimarer Republik

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Politische Kommunikation, symbolische Politik und Öffentlichkeit im Reichstag
Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Band 135, Reihe Parlament und Öffentlichkeit 3


Sie untersucht die kommunikative Routine, die Sprachformen, in denen Konflikte ausgetragen werden konnten, und arbeitet heraus, dass es ein wesentlicher Bestandteil dieser Routine war, im Konflikt das Weitermachen zu ermöglichen. Die Kehrseite war ein schwieriges Verhältnis zur Öffentlichkeit, die die interne Verständigung mit Misstrauen beobachtete. Die vielfache Parlamentskritik war weniger einem Versagen des Reichstags zu danken. Vielmehr kann sie verstanden werden als Effekt von unerfüllbar hohen Erwartungen seitens der Öffentlichkeit, in denen das Versagen des Parlaments vorgezeichnet war. Die Arbeit beleuchtet nicht nur einen bisher unerforschten Aspekt der Politik- und Mentalitätsgeschichte der Weimarer Republik, sondern leistet auch einen historischen Beitrag zur Soziologie politischer Institutionen.

Weitere Produktinformationen

Erscheinungstermin November 2012
ISBN 978-3-7700-5315-5
Bibliografische Angaben 530 Seiten, Unveränderter Nachdruck, Paperback
Autoreninfo Thomas Mergel, Jahrgang 1960, studierte Geschichte, Soziologie und Pädagogik. 1992 Promotion. Wiss. Assistent an der Ruhr-Universität Bochum, dort 2000 mit dieser Arbeit habilitiert. Veröffentlichungen zur Kultur-, Sozial- und Politikgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.

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