Stephan Harbort, „Ich musste sie kaputtmachen“


Stephan Harbort, „Ich musste sie kaputtmachen“

Anatomie eines Jahrhundert-Mörders

Der Name Joachim Georg Kroll steht für das düsterste Kapitel der deutschen Kriminalgeschichte seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Nach seiner Festnahme im Juli 1976 stellte sich nach und nach heraus, wer der Kriminalpolizei damit ins Netz gegangen war. Der „Triebtäter“ Kroll gestand eine Vielzahl von Morden, die er in mehr als zwei Jahrzehnten am Niederrhein und im nördlichen Ruhrgebiet begangen hatte. Die Opfer: Kinder, Frauen, Männer. Eine ganze Nation stand unter Schock. Die Gräueltaten des unscheinbaren Waschkauenwärters überforderten den Verstand, das Gefühl und die Sprache. Die Presse brandmarkte ihn als „Kannibale vom Rhein“. Stephan Harbort beschreibt und analysiert dieses Kriminaldrama, dessen Hintergründe bisher nebulös geblieben sind. Er wirft einen vertiefenden Blick auf die Entstehung und Entwicklung der Ereignisse und legt dar, wie sich der „nette Nachbar“ zu einem der erbarmungslosesten und grausamsten Serienmörder Deutschlands entwickeln konnte und wie es ihm gelungen ist, der Polizei immer wieder zu entkommen. Zudem erörtert der Kriminalhauptkommissar, ob in vergleichbaren Fällen eine tatsächlich lebenslang vollstreckte Freiheitsstrafe angemessen erscheint.

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19,95 €

Preis in € (D) inkl. MwSt. und  Versand


Weitere Produktinformationen

ISBN 978-3-7700-1174-2
Bibliografische Angaben 2. Auflage, 384 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
Autoreninfo

Stephan Harbort, 1964 in Düsseldorf geboren und dort lebend, Dipl. Verwaltungswirt, Kriminal-Hauptkommissar. Weitere Bücher im Droste Verlag: Der Liebespaar-Mörder, Das Serienmörder-Prinzip, Begegnung mit dem Serienmörder, "Ich liebte eine Bestie", 100 Prozent tot und mit Andreas Fischer Ein unfassbares Verbrechen.
Infos unter www.stephan-harbort.de.

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Buchbesprechung

„Mit differenziertem Blick verfolgt Harbort die Geschichte des Mörders."
Westdeutsche Zeitung

„Was Stephan Harbort mit seinem neuen Buch vorlegt, ist im deutschen Sprachraum relativ neu und einzigartig: Der Autor hat in fünf Jahren streng wissenschaftlich den Fall Kroll bearbeitet (…) aber er schreibt ein spannend lesbares Buch.“
Schweriner Kurier

„Eine der spannendsten Neuerscheinungen der Saison.“
Düsseldorfer Express

„Ein anspruchsvoller und spannender Sachbuchkrimi.“
3sat, bookmark

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