Die Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, 1951 in Bonn gegründet, widmet sich der Anregung, Förderung, Durchführung und Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, insbesondere in Deutschland. Die Parlamentarismus-Kommission leistet einen grundlegenden Beitrag zur Untersuchung der parlamentarisch-politischen Entwicklung im 19. und 20. Jahrhundert. Mit ihren zahlreichen Publikationen vermittelt sie der historischen Forschung wesentliche Impulse. Persönlichkeiten der Wissenschaft und des öffentlichen Lebens gehören der Kommission als Mitglieder an. Wie bereits unter den Gründern – unter ihnen Theodor Eschenburg und Fritz Fischer – sind verschiedene Fachrichtungen vertreten: Historiker, Politikwissenschaftler, Staatsrechtler, Soziologen und Archivare. Die Parlamentarismus-Kommission wird durch den Deutschen Bundestag institutionell gefördert. Eine ihrer wichtigsten Aufgaben sieht die Kommission darin, bisher unzugängliche oder nochunerschlossene Geschichtsquellen, die in ihren Arbeitsbereich fallen, in ihren verschiedenen Schriftenreihen zu publizieren. Alle Schriftenreihen erscheinen im Droste Verlag Düsseldorf.
Mehr Infos unter: www.kgparl.de