Der Droste Verlag sucht für
zukünftige (Buch-) Publikationen Fotos aus Düsseldorf, von den Menschen, die
hier leben, und von deren Alltag.
Besitzen Sie vielleicht Schnappschüsse aus den Jahren 1930 bis 1980, die Sie,
Ihre Mitmenschen oder andere alltägliche Situationen in Düsseldorf zeigen? Wir
würden uns sehr freuen, wenn Sie uns diese Fotos für kurze Zeit überlassen.
Bitte schicken Sie Ihre Fotos an
folgende Adresse:
Der Name Joachim Georg Kroll steht für das düsterste Kapitel der deutschen Kriminalgeschichte seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Nach seiner Festnahme im Juli 1976 stellte sich nach und nach heraus, wer der Kriminalpolizei damit ins Netz gegangen war. Der „Triebtäter“ Kroll gestand eine Vielzahl von Morden, die er in mehr als zwei Jahrzehnten am Niederrhein und im nördlichen Ruhrgebiet begangen hatte. Die Opfer: Kinder, Frauen, Männer. Eine ganze Nation stand unter Schock. Die Gräueltaten des unscheinbaren Waschkauenwärters überforderten den Verstand, das Gefühl und die Sprache. Die Presse brandmarkte ihn als „Kannibale vom Rhein“. Stephan Harbort beschreibt und analysiert dieses Kriminaldrama, dessen Hintergründe bisher nebulös geblieben sind. Er wirft einen vertiefenden Blick auf die Entstehung und Entwicklung der Ereignisse und legt dar, wie sich der „nette Nachbar“ zu einem der erbarmungslosesten und grausamsten Serienmörder Deutschlands entwickeln konnte und wie es ihm gelungen ist, der Polizei immer wieder zu entkommen. Zudem erörtert der Kriminalhauptkommissar, ob in vergleichbaren Fällen eine tatsächlich lebenslang vollstreckte Freiheitsstrafe angemessen erscheint.
2. Auflage, 384 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
Autoreninfo
Stephan Harbort, 1964 in Düsseldorf geboren und dort lebend, Dipl. Verwaltungswirt, Kriminal-Hauptkommissar, langjähriger Lehrbeauftragter an der FH-Düsseldorf, anerkannter Serienmord-Experte. Berater von TV-Dokumentationen und Krimi-Serien.
„Mit differenziertem Blick verfolgt Harbort die Geschichte des Mörders (…) ein detailgetreuer und schonungsloser Bericht. Westdeutsche Zeitung
„Was Stephan Harbort mit seinem neuen Buch vorlegt, ist im deutschen Sprachraum relativ neu und einzigartig: Der Autor hat in fünf Jahren streng wissenschaftlich den Fall Kroll bearbeitet (…) aber er schreibt ein spannend lesbares Buch.“ Schweriner Kurier
„Eine der spannendsten Neuerscheinungen der Saison.“ Düsseldorfer Express
„Ein anspruchsvoller und spannender Sachbuchkrimi.“ 3sat, bookmark
„…zu einer beklemmenden und spannenden Lektüre verdichtet.“ Neue Ruhr Zeitung